Komplizierte Trauer

Trauern will gelernt sein – die ambulante Trauerbegleitung hilft

Komplizierte Trauer? Was ist das genau? Ist diese Art der Trauer wirklich komplizierter? Diese Frage kann mit einem eindeutigen Ja beantwortet werden.

Die Themen Sterben, Tod und Trauer sind Themen, die gerne verschwiegen werden. Komplizierte TrauerThemen, mit denen sich kein Mensch gerne auseinandersetzt. Doch wenn das Unweigerliche eintritt, der Tod nämlich, dann steht der Trauernde, aber auch die nahen Angehörigen, vor einer fast unlösbaren Lebensaufgabe. Diese Lebensaufgabe besteht darin, mit dem Tod des geliebten Menschen umzugehen. Einige schaffen es allein, doch viele andere verzweifeln so stark, dass sie körperlich und seelisch krank werden. Und das muss wahrlich nicht sein. Trauerbegleiter sind in solch einer Situation die kompetenten Ansprechpartner, die den trauernden Menschen hilfreich zur Seite stehen.

Die komplizierte Trauer kurz erklärt: Wer einen geliebten Menschen (aber auch ein Haustier, wie Hund oder Katze) urplötzlich und unerwartet verloren hat, steht zunächst vor einer scheinbar „unlösbaren Aufgabe.“ Besonders schwierig wird es, wenn der Tod gewaltsam (Mordopfer etc.), durch einen Verkehrsunfall, durch eine unheilbare Krankheit oder durch einen Suizid ausgelöst wurde. Auch wenn ein Kind (das Alter spielt keine Rolle) verstorben ist, kann sich eine komplizierte Trauer manifestieren. Das heißt, die Trauer wird nach einem Schockzustand verdrängt, eine Verarbeitung der Trauer (Trauerbewältigung) wird unbewusst verweigert. Die Trauer kann dann chronisch werden. Das heißt, dass noch nach Jahren oder Jahrzehnten körperliche und psychische Beschwerden, wie unbegründete Ängste, Depressionen, Panikattacken, Schlafstörungen und vieles mehr auftreten.

Kann komplizierte Trauer bewältigt werden?

Bei einer komplizierten Trauer sollten Trauernde, Hilfe in Anspruch nehmen. Der normale Trauerverlauf charakterisiert sich durch eine Abnahme des Schmerzes. Bei einer komplizierten Trauer bleibt die Belastung bestehen, selbst nach Monaten oder sogar Jahren ist keine Abnahme des Trauerschmerzes zu beobachten. Die Trauer hat dann einen chronischen Verlauf genommen und je länger diese komplizierte Trauer besteht, umso schwieriger wird es die Trauer zu bewältigen, bzw. zu verarbeiten. Wer unter einer chronischen Trauer leidet, hat wenig Chancen die Trauer vollkommen zu bewältigen. Deshalb sollten Sie sich am Anfang sehr genau beobachten und im Zweifel einen Arzt oder einen Trauerbegleiter aufsuchen, der Ihnen dann hilfreich zur Seite stehen kann. Sie sollten auf keinen Fall versuchen, die Trauer zu unterdrücken, Sie müssen ihre Trauer in Worte fassen und darüber reden. Nur so kann der Verlauf „normal und gesund“ stattfinden.

Weitere Informationen einholen

Sollten hierzu noch Fragen bestehen, so kontaktieren Sie mich und ich werde Ihnen einige nützliche Tipps geben können. Ob für Sie eine spezielle Trauerbegleitung nötig ist, können wir vorab in einem kostenlosen Erstgespräch (telefonisch) klären. Danke für Ihr Vertrauen .